Dienstag, 20.März 2007 um 20 Uhr Buchpremiere und Beginn einer sechsteiligen neuen Krimireihe. Die Hauptfigur ist ein blinder Kommissar, genannt der Seher.
Friedrich Ani liest Wer lebt, stirbt, dtv, Moderation: Karin Fitz
Restaurant Chinesischer Turm (Bus 54, Tram 17 + großer Parkplatz)
Ab 18 Uhr kleine Abendkarte. Hervorragende Küche.
Veranstalter und Kartenvorverkauf: glatteis, Corneliusstrasse 31
Tel. 089-2014844 - 6 Euro
Mittwoch, 21. März 2007 um 20 Uhr
Mo Hayder liest aus ihrem neuesten Roman
Die Sekte, Goldmann
Glatteis, Corneliusstr. 31, Tel. 089-2014844, Eintritt 6 Euro
Deutsche Lesung und Moderation Regula Venske
Montag, 26. März um 20 Uhr
D. B. Blettenberg, Land der guten Hoffnung, Pendragon
Wolfgang Schorlau, Fremde Wasser, Kiwi
Hansjörg Schneider, Hunkeler und der Fall Livius, Ammann
Friedrich Ani, Idylle der Hyänen, Zsolnay
Glatteis lädt ein zum großen Krimiabend mit vier Stars aus der Krimiszene,
danach Musik und Diskussion. 8 Euro Eintritt.
Drehleier , Rosenheimer Str. 123(Bus 52+152 und U/S-Bahn Ostbahnhof)
Veranstalter und Vorverkauf: Tel. 089-2014844 + info@glatteis-krimi.de
Samstag, 31. März 2007 um 17 Uhr
Jörg Steinleitner zu Gast in der Buchhandlung glatteis. Eintritt 5 Euro
Der Fall Augustin Stiller. Von einem der spurlos verschwand.
Ein spektakulärer, wahrer Fall. Tatort Allgäu 2005.
Moderation:. ZDF-Kommissarin Sofia Lechner alias Victoria Mayer aus der Serie Stolberg
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Stadt München
Fred Vargas, Die dritte Jungfrau, Aufbau, 19,95 Euro
Jean-Baptiste Adamsberg hat es in seinem neuen Fall mit einem besonders verzwickten Doppelmord zu tun. Außerdem raubt ihm ein neuer Kollege, der sich auf eigenen Wunsch in seine Brigade hat versetzen lassen, die Ruhe. Bald weiß er nicht mehr, was ihm mehr zu schaffen macht, der unlösbar erscheinende Fall oder sein neuer Kollege, der sich mehr und mehr zum ernsthaften Gegenspieler entwickelt und dunkle Schatten in Adamsbergs Vergangenheit ans Licht zerrt.
Die Autorin versteht es, ihre Leser immer aufs Neue zu begeistern. Ihre Romane sind glitzernde Edelsteine in der Landschaft der Kriminalliteratur.
Friedrich Ani, Wer lebt, stirbt, DTV, 7,95 Euro
Mit diesem Buch beginnt eine neue Krimiserie um den Kommissar Jonas Vogel und seinen Sohn Max, der auch bei der Kripo in München arbeitet.
Falk Sieger, Wachmann, wird ermordet aufgefunden, die Sekretärin eines aufstrebenden Politikers, der Bürgermeister in München werden möchte, wurde entführt.
Der Chef von Kommissar Vogel, Dezernatsleiter Schuhmacher, scheint den Bürgermeisterkandidaten Opitz zu decken, obwohl es so ausschaut, dass dieser nicht ganz sauber ist. Des Mordes verdächtigt wird ein Kollege des Toten, Jens Schulte, der Opitz manchen Dienst erwiesen hat.
Eine Nebenrolle im Buch, Esther Vogel, die Frau des Kommissars, steht zwischen ihren Träumen und ihrer Liebe. Manchmal führt sie das zur Verzweiflung, aber letztlich zu sehr tiefen Einsichten.
Der Schluss des Kriminalromans ist überraschend.
Das persönlich Schicksal von Jonas Vogel, den seine Kollegen den SEHER nennen, ist tragisch, aber hoffnungsvoll.
Nach dem ersten Buch möchte man sofort den nächsten Fall lesen. Friedrich Ani hat sechs Fälle angekündigt.
Hansjörg Schneider, Hunkeler und der Fall Livius
Peter Hunkelers neuester Fall führt ihn in die Vergangenheit an das Ende des 2. Weltkriegs. Damals kam Anton Flückiger als Flüchtig aus Ostpreußen. Heute findet man ihn erschossen und am Metzgerhaken aufgehängt, in einer Schrebergartensiedlung am Stadtrand von Basel.
Hunkeler sucht nach Gründen und Verdächtigen nicht nur in Basel, auch in Emmental. Dort sind die Sitten rau. Doch keiner möchte sich erinnern, an die Tragödie vor langer Zeit.
Langsam, aber mit literarischer Energie schaut Hunkeler in die Herzen der Menschen und wirft einen langen Blick auf das Vereinsleben im Schrebergarten.
«Seltsam, dachte Hunkeler, da bauen sich einige das Paradies. Und als Erstes stellen sie Verbote auf. Aber war das nicht schon im biblischen Paradies so gewesen? Hatte es nicht schon damals ein Verbot, den Apfelbaum betreffend, gegeben? Zum Glück, dachte er, hat sich Eva nicht daran gehalten. Sonst würde die Menschheit noch immer Ringelreihen tanzen.»
Hansjörg Schneider ist ein großartiger Erzähler und der legitime Nachfolger von Friedrich Glauser. Einige seiner Bücher wurden verfilmt mit Matthias Gnädiger.
Claus Cornelius Fischer, Und vergib uns unsere Schuld, Ehrenwirth, 19,95 Euro
In Amsterdam ist Commissaris Bruno van Leeuwen einem besessenen Anthropologen auf der Spur, der für seine wissenschaftliche Arbeit für den Nobelpreis nominiert ist. Obwohl ihm selbst immer wieder Zweifel an seinen Schlussfolgerungen kommen, wird er den Verdacht nicht los, dass der Wissenschaftler in die unheimlichen Morde an zwei Jugendlichen involviert ist. Aber nicht nur dieser Fall belastet den eigenwilligen Kommissar, sondern auch die fortschreitende Krankheit seiner Frau Simone, deren Betreuung sich immer schwieriger gestaltet, weil er sie mit seinem zeitintensiven Beruf nicht mehr gewährleisten kann.
Ein neuer interessanter Ermittler, mit dem hoffentlich noch weitere Krimis folgen werden.