8.000 Krimis in der Buchhandlung des lebendigsten Viertels in München. Kompetente Beratung, hochkarätiges Programm mit bisher weit über 100 Lesungen. Krimi -Kreuzworträtsel und monatliche Rundbriefe mit Empfehlungen, Lesungen in der Boxfabrik, in einer Tabledancebar, im Schellingsalon, im Literaturhaus mit der Serie „Mörderische Seiten“, Mitveranstalter der Criminale 2002, literarisches Sommerfest im Juli, ...
aber auch Absage der Lesung mit Yasmina Khadra aus Sicherheitsgründen, wegen terroristischer Drohung, oder der 11.9.2001 die Lesung mit Richard Tomlinson, ein ehemaliger MI6-Agent, Provokateure störten den Abend in Vogler noch zusätzlich.
Wir haben eingeladen :
Gisa Klönne: Der Wald ist Schweigen
Eine von Raben zerfressene Leiche auf dem Hochstand mitten im Wald, die Försterin fühlt sich bedroht, ein Mädchen wird vermisst und die Kommissarin beweist das richtige Gespür.
Brisante Spannung mit bedrohlichen Momenten, interessante Figuren und ein perfekter Plot.
Ein gelungenes Krimidebüt von Gisa Klönne.
Astrid Paprotta: Die Höhle der Löwin
Ina Henkel, Kommissarin bei der Mordkommission in Frankfurt wird an die Abteilung Fahndung ausgeliehen. Sie soll mit Denise Berninger, die aus der Klinik des Gefängnisses geflohen ist und in Bukarest gesehen wurde, Kontakt aufnehmen.
Wie auch in den drei ersten Romanen erleben die Leser eine sensible Polizistin, mit sich und ihrem Beruf hadernd.
Astrid Paprotta hat zurecht den Deutschen Krimipreis 2005 erhalten.
Kurt Lanthaler: Napule
Der Antiheld Tschonnie Tschenett , Exmatrose und Ex-LKW-Fahrer ist diesmal in Neapel gelandet und trifft dort seinen alten Freund Toto, genannt Inspektor Ciro. Sie geraten in die in die Tumulte und Straßenschlachten um den G-8-Gipfel.
Neapel von einer ganz anderen Seite. Laut, brutal, süditalienisch.
Matthias Edlinger + Jörg Steinleitner: Hirschfänger
Das bayerische Dorf, seine Bewohner, die Tradition und die Abgründe beschreiben die beiden Autoren mit Insiderwissen und Gefühl. Ein Wilderer ist unterwegs, aber nicht nur der hat was zu verbergen.
Ein außergewöhnlicher Krimi, auch mit Sinn für Humor.
Friedrich Ani: Süden und der glückliche Winkel
Der Münchner Autor hat 10 Krimis geschrieben mit dem Kommissar Tabor Süden vom Vermisstendezernat. In diesem Fall sucht Süden den Postbeamten Cölestin Korbinian aus der Fraunhoferstraße. Der Krimi spielt im Viktualienmarktviertel und hat die typische melancholische Stimmung, die Ani mit seinen Romanen vermittelt.
Das Münchner Bier spielt seine eigene Rolle bei Tabor Süden, sein Trinkspruch:
Möge es nützen!
Chantal Pelletier: More is Less
Kommissar Maurice Laice wird wieder einmal versetzt; er muss vom Montmartre ins 19. Arrondissement, wechseln. Im letzten Teil der Trilogie stößt der melancholische Ermittler auf rebellierende Jugendliche, asiatische Immigranten und bohemienhafte Bourgeois.
Chantal Pelletier erhielt für den 2. Band ihrer Trilogie mit Maurice Laice den Grand Prix du Roman Noir Français.
Bernard Pouy: H4Blues
Nicolas, der Held der Geschichte durchlebt gerade eine Pechsträhne. Dann stirbt auch noch sein ältester Freund an Herzversagen. Die Witwe zweifelt an diesem natürlichen Tod und bittet Nicolas, privat zu ermitteln. Er begibt sich auf Spurensuche und wandelt dabei auf den Spuren seiner Jugend. Tatsächlich stößt er im Umkreis seiner ehemaligen Mitschüler vom berühmten Pariser Lycée Henri IV auf andere mysteriöse Todesfälle.
Bernard Pouy, der Intellektuelle unter den Krimischreibern, überrascht die Leser von Buch zu Buch.
Monika Dobler und Gabriele Fauser