Unser Rundbrief im Februar und März 2011 mit aktuellen Krimi-Tipps und Lesungen

Am 15.03. geht es los, das Krimifestival München
und natürlich ist glatteis mit dabei – mit 2 Lesungen im März:

Mittwoch, 23. März, 20:00 Uhr in der Buchhandlung

Jörg Juretzka, der dreifache Preisträger des Deutschen Krimipreises, liest aus seinem letzten Roman »Rotzig &Rotzig«.  

Kristof Kryszinski ermittelt wieder – er soll als Hausmeister getarnt eine Einbruchserie aufklären. Wieder typisch Juretzka – abgedreht, lässig, cool.

Eintritt 7 Euro, Anmeldung unter: 201 48 44 oder info@glatteis-krimi.de

 

Samstag, 26. März, 17:00 Uhr in der Buchhandlung

Silvia Roth liest aus »Blut von Deinem Blute«.  

Nach drei Romanen mit dem Ermittlerduo Verhoeven und Heller stellt die Autorin ihren gerade erschienen neuen Psychothriller vor.

Eintritt 7 Euro, Anmeldung unter: 201 48 44 oder info@glatteis-krimi.de

 

Die Lesung mit Wolfgang Kaes entfällt leider, 
das Buch »Bitter Lemon« ist erhältlich bei glatteis. 

Morian, Maifeld, Manthey – die Namen der Helden von Wolfgang Kaes fangen mit M an – Zufall oder Absicht? Sein neuer Roman „Bitter Lemon“ ist ein packender Thriller über den Handel mit der Ware Mensch.

 

Lesetipps

Silvia Roth, »Blut von Deinem Blute« - Hoffmann&Campe,  19,99 Euro
Laura Bradley führt in ihrer Wahlheimat Frankfurt das Leben einer erfolgsverwöhnten Karrierefrau. Niemand weiß von dem düsteren Geheimnis, das ihr Leben überschattet: Vor fünfzehn Jahren wurden ihr Vater und ihre Stiefmutter im Herrenhaus der Familie auf Jersey grausam ermordet. Der Täter wurde nie gefasst, doch viele halten Lauras jüngere Schwester für die Mörderin. Laura selbst wird seit der Bluttat von furchtbaren Albträumen gequält. Als sie erfährt, dass sie schwanger ist, beschließt sie, sich den Gespenstern ihrer Vergangenheit zu stellen. Sie kehrt zurück auf die Insel ihrer Kindheit. Doch das Wiedersehen mit ihrer Schwester Mia gerät alles andere als herzlich.

Jörg Juretzka, »Rotzig & Rotzig« - Rotbuch, 16,95 Euro
Um einer Einbruchserie im Mülheimer Wohnpark Nord nachzugehen, lässt sich Kristof Kryszinski als Hausmeister anheuern. Zur Begrüßung knallt ihm gleichs sein Vorgänger vor die Füße; gestürzt aus dem 10. Stock. Seine letzte Nachricht an den Nachfolger lautet: "Pass bloß auf die beiden Zwillinge auf" - eine Warnung? Tatsächlich scheinen die Rotzlümmel Yves und Jean hinter den Diebstählen zu stecken. Überführt und in ein Kinderheim gesteckt, gelangen sie von dort verdächtig schnell nach Luxemburg in die Familie eines reichen Diamantenhändlers. Aber die Idylle trügt, und Kryszinskis Fall beginnt so richtig, als er den Jungs nach Echternach folgt. 

Wolfgang Kaes, »Bitter Lemon« - Bertelsmann, 19,99 Euro
David Manthey und der Gastarbeitersohn Zoran Jerkov waren in ihrer Kindheit beste Freunde. Fast zwei Jahrzehnte später wird Manthey, inzwischen Ex-Polizist, von seinen Kölner Kollegen reaktiviert: Er soll Zoran aufspüren. Der ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden, wo er zwölf Jahre unschuldig gesessen hat. Nachdem er Rache geschworen hat, ist er untergetaucht. Und tatsächlich sterben nun Menschen, die mit seinem Fall zu tun hatten. Aber ist Zoran auch der Mörder? David Manthey kann es nicht glauben und will auf eigene Faust ermitteln.


Johan Theorin, »Blutstein« - Piper, 19,95 Euro
Der dritte Band von Theorins Öland-Tetralogie ist im Frühling angekommen. (Öland = Herbst, Nebelstrum = Winter)
»Blutstein« so nennt man das Gestein im Steinbruch von Stenvik auf Öland. Per Mörner kennt die Legenden um diesen Stein, und auch die von den Trollen und Elfen. Aber glaubt nicht an sie und beschließt, mit seinen Kindern nach Stenvik zu ziehen. Nach einem Brandaufschlag auf seinen Vater Jerry, sieht er sich gezwungen, diesen erst einmal mit auf die Insel zu nehmen. Doch er kann den Mord an seinem Vater nicht verhindert. Wer könnte den Verleger von Pornoheften so gehasst haben, dass er ihn umgebracht hat? Per Mörner lässt die Frage keine Ruhe und begibt sich auf die Spuren seines Vaters, dem er zeit seines Lebens lieber aus dem Weg gegangen ist. Und was er herausfindet,  darauf war er absolut nicht vorbereitet.

Martin Suter, »Allmen und die Libellen« - Diogenes, 18,90 Euro
Allmen ist ein eleganter Lebemann und Feingeist, der über die Jahre finanziell in die Bredouille geraten ist – kurz er ist pleite.
Nach einem alkoholseligen Opernabend schleppt Jojo, eine heißhungrige junge Frau, Allem in die See-Villa ihres Vaters ab, wo er bei einem nächtlichen Spaziergang durchs Haus eine Sammlung von fünf bezaubernden Jugendstil-Schalen entdeckt, jede ein kleines Vermögen wert. Und jede mit einem Geheimnis behaftet. Eine Herausforderung, an der er wachsen - oder die ihn das Leben kosten kann. 
Mit Allmen bietet Martin Suter seinen Lesern einen großen Lesespaß, der hoffentlich fortgesetzt wird.

Wulf Dorn, »Kalte Stille« - Heyne 16,99 Euro
Nach dem großen Erfolg von »Trigger« hat Wulf Dorn wieder einen nervenzerreißenden Psychothriller abgeliefert, der dem ersten ins nichts nachsteht.
Ein Tonbandaufzeichnung, mehr ist Jan Forstner von seinem kleinen Bruder nicht geblieben. Vor dreiundzwanzig Jahren ist sein Bruder verschwunden, in der Nacht, in der auch sein Vater unter rätselhaften Umständen verunglückt ist. Beide Fälle konnten nie aufgeklärt werden Nach einer schweren Krise erhält Jan die Chance für einen beruflichen Neuanfang in der Klinik seines ehemaligen Heimatortes. Dort wird Jan mit einem mysteriösen Selbstmordfall konfrontiert. Gemeinsam mit der Journalistin Carla Weller kommt er einem Geheimnis auf die Spur, das sich seit vielen Jahren hinter den Klinikmauern verbirgt. Ein Geheimnis, das Jan zurück in seine Vergangenheit und auf die Spur des Täters führt.

Torkil Damhaug, »Die Netzhaut« - Droemer 19,99 Euro
Nach »Die Bärenkralle« können sich die Leser auf den 2. Fall mit dem Osloer Kommissar Viken freuen. 
Als in Oslo die junge Psychologin Mailin Bjerke spurlos verschwindet, glaubt ihre jüngere Schwester Lisa in Amsterdam, dass es ihre Schuld ist und kehrt zurück, um sich auf die Suche nach ihr zu machen. Sie muss sie finden, bevor es zu spät ist. Tage später müssen Kommissar Viken und die Gerichtsmedizinerin Jennifer Platerud einen brutalen Mord an einer Frau aufklären, der sie an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt. 

Elisabeth Herrmann, »Zeugin der Toten« - List, 19,99 Euro
Judith Kepler hat viel gesehen. Sie wird gerufen, wenn die Spurensicherung geht. Sie macht aus Tatorten wieder bewohnbare Räume. Sie ist ein Cleaner. In der Wohnung einer grausam ermordeten Frau begegnet sie ihrer eigenen Vergangenheit. Die Tote kannte Judiths Geheimnis. Unter mysteriösen Umständen war Judith als Kind in ein Heim gebracht worden. Herkunft unbekannt. Immer im Schatten dabei, die Staatssicherheit. Als Judith Fragen zu stellen beginnt, gerät sie in das Visier mächtiger Gegner.
„Sie kennen die Romane der Autorin mit den beiden sympathischen Anwälten? Hier lernen Sie eine neue Elisabeth Herrmann kennen. Das ist mein ganz persönlicher Lesetipp dieses Frühjahrs!“ (Monika Dobler)

 

Weitere Neuerscheinungen: 

Leena Lehtolainen »Die Leibwächterin« - Kindler, 19,95 Euro
Nach Maria Kalljo hat Leena Lethtolainen eine neue Heldin: Hilja Ilveskero, eine Leibwächterin, tougher, rasanter, temporeicher als ihre Vorgängerin.

Und noch einmal Finnland:
Markku Ropponen »Ein beschissenes Sortiment an Schwierigkeiten« - Piper, 9,95 Euro
Verwegen, melancholisch, mit trockenem finnischen Humor, so ermittelt Kuhala, Privatdetektiv mit Liebeskummer. Und was hilft da am besten: Arbeit, auch wenn es sich auf den ersten Blick nur um einen Werkzeugdieb handelt.

Marco Videtta und Massimo Carlotto, »Wo die Zitronen blühen« - Heyne 7,90 Euro
Ein Thriller vom Tod einer Braut, den tiefen Abgründen des Familienlebens und der kriminellen Kehrseite des Kapitalismus. Carlotto und Videtta erzählen die bittere Wahrheit über unsere korrupte Gesellschaft.

Peter Probst »Personenschaden« - dtv 14,90 Euro
Seit Lokführer Klaus Engler einen jungen Mann überfahren hat, plagen ihn schwere Schuldgefühle. Darüber hinaus fühlt er sich seit einiger Zeit auch verfolgt. Er beauftragt den PrivatermittlerAnton Schwarz, seinen unbekannten Verfolger zu finden. Kurz darauf springt ein weiterer Selbstmörder vor seinen Zug. Ein Zufall?